Der Ausbildungsvertrag-ein wichtiges Dokument

Alles, was du über deinen Ausbildungsvertrag wissen musst

Hey du! 😎 Wenn du gerade deine Ausbildung startest oder kurz davor bist, hast du sicher schon von „Ausbildungsvertrag“ gehört. Klingt erstmal trocken, ist aber eigentlich mega wichtig – und gar nicht so kompliziert, wie es auf den ersten Blick wirkt.

1. Was ist ein Ausbildungsvertrag überhaupt?

Kurz gesagt: Das ist der Vertrag zwischen dir und deinem Ausbildungsbetrieb. Er legt fest, was ihr voneinander erwartet – also welche Aufgaben du bekommst, wie lange deine Ausbildung dauert, wie viel Geld du verdienst und vieles mehr. Ohne Vertrag darf dich niemand einfach „ausbilden“ – das wäre rechtlich nicht erlaubt.

2. Die wichtigsten Punkte, die drinstehen müssen

Damit du nicht den Überblick verlierst, hier die Basics:

  • Ausbildungsberuf: Genau der Beruf, den du lernst, z. B. „Kaufmann/-frau für Büromanagement“ oder „Fachkraft für Lagerlogistik“.
  • Dauer der Ausbildung: Meist zwischen 2 und 3,5 Jahren – je nach Beruf und Schule.
  • Ausbildungsvergütung: Dein monatliches Gehalt – oft steigt es jedes Jahr ein bisschen.
  • Arbeitszeiten: Wie viele Stunden pro Woche, Pausenregelungen usw.
  • Urlaub: Mindestens gesetzlich vorgeschrieben (in der Regel ca. 24–30 Tage pro Jahr).
  • Probezeit: Meist 3–6 Monate, in der beide Seiten testen, ob alles passt.
  • Pflichten von dir und dem Betrieb: Zum Beispiel regelmäßig zur Berufsschule gehen, lernen, und der Betrieb muss dich anleiten und ausbilden.

3. Berufsschule – ein Muss!

Fast alle Azubis gehen teilweise in die Berufsschule, meistens 1–2 Tage pro Woche.
Hier lernst du den theoretischen Teil deines Berufs, z. B. Rechnungen schreiben, Gesetze oder technische Grundlagen.
Keine Angst: Berufsschule ist nicht wie Mathe in der 9. Klasse – meistens praxisnah und direkt auf deinen Job bezogen.

4. Darauf solltest du achten

  • Alles genau lesen: Kein Vertrag sollte blind unterschrieben werden. Wenn etwas unklar ist, frag nach!
  • Vergütung checken: Passt sie zu deinem Beruf und Bundesland?
  • Probezeit verstehen: In der Zeit könnt ihr euch beide jederzeit trennen – also wirklich testen, ob es passt.
  • Regeln zur Kündigung: Auch nach der Probezeit gibt es Regeln, wann man kündigen darf.

5. Dein Tipp fürs Leben als Azubi

  • Notizen machen: Alles Wichtige rund um deinen Vertrag, Prüfungen und Termine aufschreiben.
  • Berufsschule ernst nehmen: Die Noten sind wichtig für Zeugnisse und späteren Job.
  • Fragen stellen: Lieber einmal mehr nachhaken, als später Probleme zu haben.

💡 Fazit: Dein Ausbildungsvertrag ist wie ein Fahrplan für deine Ausbildung. Wer ihn kennt, weiß genau, was kommt und kann stressfrei losstarten. Also: Lesen, verstehen, unterschreiben – und dann Vollgas!


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