BAB-Geld: Dein Weg in die finanzielle Freiheit

Erfahre hier, welche Ansprüch du als Azubi hast, um zusätzlich Geld zu bekommen!

1. Intro: Wofür ist BAB eigentlich gut?

Stell dir vor, du startest deine Ausbildung. Geil! Aber wie bezahlst du Miete, Handy und dein Leben, wenn dein Azubi-Gehalt nicht reicht? Hier kommt die Berufsausbildungsbeihilfe, kurz BAB, ins Spiel. Das ist Cash vom Staat, das dir hilft, deine Ausbildung zu rocken, ohne dich die ganze Zeit zu fragen, wie du über die Runden kommst.1 Und das Beste: Es ist ein Zuschuss, also

kein Kredit! Du musst es nicht zurückzahlen.

In diesem Guide checken wir zusammen, ob du einen Anspruch hast und wie du das Geld bekommst.

2. Checkliste: Kannst du BAB kriegen?

Die Regeln dafür sind im Sozialgesetzbuch (SGB III) festgelegt.4 Kurz gesagt: Die Agentur für Arbeit checkt, ob du und deine Ausbildung die Voraussetzungen erfüllen.

2.1 Persönlicher Status: Passt das bei dir?

Du bist förderfähig, wenn mindestens eine der folgenden Sachen auf dich zutrifft 4:

  • Du bist 18 Jahre oder älter.2
  • Du bist verheiratet oder lebst in einer eingetragenen Partnerschaft.1
  • Du hast mindestens ein eigenes Kind.4
  • Dein Ausbildungsbetrieb ist so weit weg, dass du nicht mehr als zwei Stunden am Tag hin und her pendeln kannst. In dem Fall kannst du auch unter 18 schon Anspruch haben.1

Auch als Nicht-Deutscher kannst du BAB bekommen, solange du nicht gerade erst mit einer Duldung oder Aufenthaltsgestattung nach Deutschland gekommen bist und seit weniger als 15 Monaten hier bist.2

2.2 Deine Ausbildung: Was wird gefördert?

Deine Ausbildung muss auch die richtigen Voraussetzungen erfüllen:

  • Du machst eine betriebliche oder außerbetriebliche Ausbildung, die staatlich anerkannt ist.1 Schulausbildungen, wie zum Beispiel als Physiotherapeut, zählen leider nicht.6
  • Es ist in der Regel deine erste Ausbildung.4
  • Du beziehst keine vergleichbaren Leistungen von anderen Ämtern, damit du nicht doppelt abkassierst.6

3. Der Antrag: So geht’s stressfrei!

3.1 Timing ist alles!

Den Antrag musst du bei der Agentur für Arbeit stellen, die für deinen Wohnort zuständig ist.1 Und pass auf: BAB gibt’s

frühestens ab dem Monat, in dem du den Antrag einreichst.1 Wenn du zu spät dran bist, ist das Geld für die vergangenen Monate einfach weg. Also: am besten schon vor Ausbildungsstart loslegen!5

3.2 Was du alles brauchst

Den Antrag kannst du easy online über die „eServices“ der Agentur für Arbeit einreichen oder du holst dir die Formulare direkt dort ab.2 Für eine schnelle Bearbeitung solltest du folgende Unterlagen klarmachen:

Was du brauchstWofür?
Das ausgefüllte AntragsformularBekommst du bei der Agentur für Arbeit oder online.
Dein unterschriebener AusbildungsvertragDer Beweis, dass du eine förderfähige Ausbildung machst.
Nachweis über dein EinkommenVon deinem Arbeitgeber – wie viel Ausbildungsgehalt du kriegst.
Einkommensnachweise deiner ElternSteuerbescheid oder Jahreslohnbescheinigung vom vorletzten Kalenderjahr.2 Das Gehalt deines Partners (falls du einen hast) zählt auch.1
Dein MietvertragWenn du in einer eigenen Bude wohnst.
Nachweise für andere KostenWenn du z.B. ein Kind hast.1

4. Wie viel Kohle gibt’s?

Die Höhe von BAB ist für jeden anders, weil sie individuell berechnet wird.1 Was du bekommst, hängt von deinen Ausgaben und deinen Einnahmen (und denen deiner Eltern) ab.1

4.1 Was alles dazugehört

Dein monatlicher Bedarf wird aus diesen Teilen zusammengerechnet 1:

  • Grundbedarf: Das ist der Satz für deinen Lebensunterhalt. Der ist vom BAföG-Gesetz vorgegeben.1
  • Mietpauschale: Ein fester Betrag für deine Miete.1
  • Fahrtkosten: Geld für den täglichen Weg zur Arbeit oder zur Berufsschule und eine Fahrt pro Monat nach Hause zur Familie.1
  • Extra-Kosten: Zum Beispiel für Arbeitskleidung oder Kinderbetreuung.1

4.2 Was wird abgezogen?

Dein Ausbildungsgehalt wird fast komplett auf die BAB angerechnet. Aber chill: Es gibt Freibeträge, also kleine Pauschalen für Steuern oder Sozialversicherung, die vorher abgezogen werden.1 Und das Einkommen deiner Eltern wird nur angerechnet, wenn es über einer bestimmten Grenze liegt.1

5. Was tun, wenn es schiefgeht?

Wenn du einen Verdacht hast oder dein BAB-Antrag abgelehnt wurde, handel sofort.

  • BAB-Antrag abgelehnt? Du kannst Widerspruch einlegen.7 Das ist dein Recht, und die Agentur für Arbeit muss deinen Antrag dann nochmal prüfen.
  • Opfer eines Betrugs? Gehe zur Polizei und stelle eine Anzeige! Das schützt dich und andere. Hol dir außerdem rechtlichen Rat bei einem Anwalt für Arbeitsrecht.8

6. Fazit und deine Checkliste

Deine Ausbildung ist ein Riesen-Step in dein Leben. Wenn du schlau bist und diese Punkte checkst, kann dir nichts passieren.

6.1 Deine Checkliste für einen sicheren Start

  1. Recherche über den Arbeitgeber: Gibt’s die Firma wirklich? Such online nach ihr und check, ob die Infos im Vertrag stimmen.
  2. Lies den Vertrag: Schau genau auf die Klauseln. Sind sie fair und nachvollziehbar?
  3. Antrag früh stellen: Kümmere dich um deinen BAB-Antrag, bevor die Ausbildung losgeht.
  4. Unterlagen am Start: Hab alle nötigen Papiere beisammen, damit es schnell geht.
  5. Frag nach, wenn du unsicher bist: Wenn dir etwas komisch vorkommt, frag lieber bei der Agentur für Arbeit oder einem Anwalt nach.

6.2 Wichtige Links

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